Das Freizeithaus

Das Freizeithaus ist ein Begegnungsort mit Angeboten für alle Altersgruppen. Gastrecht haben Menschen unterschiedlichster sozialer und örtlicher Herkunft, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer politischen und religiösen Orientierung oder dessen, ob sie ein Handicap haben oder nicht.

Das Freizeithaus versteht sich als Mittler zwischen verschiedenen Lebensentwürfen und bietet sowohl kostenlos als auch zur Miete die passenden Räume sowie Infrastruktur für allerlei Freizeitaktivitäten an. Zum Angebot gehören auch vielfältige Spielanlagen auf dem Areal und eine niederschwellige Beratung.

Vor vielen Jahren hat das Freizeithaus-Team für sich und seine Institution einen Claim (Motto) festgelegt, der sich trotz des dynamischen Freizeitverhaltens der Besuchenden bis heute bewährt hat:

“Begegnen, Mitwirken, Geniessen – Freizeithaus Allschwil”

Damit wir das Versprechen dieses Claims umsetzen können, gilt eine wichtige Regel: Das Team des Freizeithauses setzt sich für einen offenen und respektvollen Umgang untereinander ein und interveniert bei Diskriminierung jeglicher Art. Nur so können wir allen Besucher*innen einen sicheren Ort der Entfaltung und Teilhabe bieten und attraktive Angebote entsprechend unserem soziokulturell ausgerichteten Betriebskonzept organisieren. Wer sich mit dieser Haltung nicht identifizieren kann, ist im Freizeithaus nicht willkommen.

Kooperationen:
Wir pflegen einen aktiven Austausch und freuen uns, wenn Menschen mit eigenen Ideen an uns herantreten und wir durch Kooperationen zu einem reichhaltigen Freizeitprogramm für die Einwohner*innen in Allschwil beitragen können. Wer als Kursleiter*in einen Raum sucht, als regionale Band oder Theatergruppe einen Bühnenauftritt wagt oder als Auszubildende*r eine Projektarbeit oder Abschlussarbeit macht, ist bei uns am richtigen Ort.

Bei verschiedenen Anlässen sind wir auf Helfer*innen angewiesen und freuen uns sehr über jeden ehrenamtlichen Einsatz. Bei Interesse an einer Mitarbeit bitte auf uns zukommen. Wir schätzen dies sehr und bedanken uns jährlich mit einem Helfer*innenfest.

Ebenso ist der Gönnerverein Freizeithaus ein wichtiger Partner bei der finanziellen oder ideellen Unterstützung von Projekten in der Kinder- und Jugendförderung bzw. der Elternbildung – Wir freuen uns über Beitritte!

Netzwerke:
Das Freizeithaus ist eine Institution der Gemeindeverwaltung Allschwil. Die Mitarbeitenden des Freizeithauses haben einen engen Austausch mit den verschiedenen Abteilungen der Verwaltung und nutzen die langjährige, konstruktive Zusammenarbeit mit sozialen und pädagogischen Institutionen.

Gute Partner und Gönner bei unserer zeitgemässen soziokulturellen Dienstleistung sind uns Allschwiler Vereine, Jugendverbände, das Gewerbe sowie einer Vielzahl von Netzwerkpartnern. Wir sind offen für verschiedene Formen der Zusammenarbeit und werfen dabei gerne unsere langjährige Erfahrung in die Waagschale. Wünsche und Erwartungen nehmen wir stets gerne entgegen.

Chronik

Der folgende Text ist dem Betriebskonzept entnommen. Eine umfassende Chronik mit Fotos und weiteren Zeitdokumenten ist in Arbeit.

Das Freizeithaus hat sich über viele Jahre zu einer vielseitigen Institution mit einer heterogenen Nutzerstruktur entwickelt. Im Dezember 1978 begann mit dem Jugendtreff Allschwil in einer durch die römisch-katholische Kirche Allschwil am Hegenheimermattweg 76 (H76) zur Verfügung gestellten Holzbaracke die gemeindeunterstützte Freizeitarbeit. Der Robinsonspielplatz Allschwil wurde nach einer Volksabstimmung im Juni 1981 auf dem angrenzenden Areal am Hegenheimermattweg 70 (H70) eröffnet.

Wesentlich zur Entwicklung beigetragen haben die erstellten Häuser für die Jugend (1992) und für die Kinder und Familien (2007), die mit ihrem Raumangebot neue Nutzungsmöglichkeiten erschlossen haben. Mit den Bauten wurden jeweils die organisatorischen Rahmenbedingungen angepasst und die Zusammenarbeit neu geregelt.

Das für den Neubau im 2005 eingereichte Konzept «Begegnungszentrum» wurde nach Bezug des Hauses H70 im 2007 fortlaufend umgesetzt. Zusätzliche Bedürfnisse wurden aufgenommen und neue Angebote für die Zielgruppen Kleinkinder und Eltern geschaffen oder mit externen Kursleitenden entwickelt. Auch erhielten die Besucher*innen bei den alters- oder interessensbezogene Wechseln zwischen den Angeboten besonderes Augenmerk. Die Übergänge wurden niederschwellig und attraktiv gestaltet.

Im 2015 erteilte der Gemeinderat den Auftrag, eine Gesamtstrategie für das Freizeithaus zu entwickeln und in einem Betriebskonzept abzubilden. Nach einem mehrjährigen Organisationsentwicklungsprozess wurde im Februar 2019 eine Ausrichtung zur soziokulturellen Institution der Geschäftsleitung und dem Gemeinderat präsentiert. Das Betriebskonzept wurde im April 2020 durch den Gemeinderat genehmigt und das Team des Freizeithauses setzt seitdem die Massnahmen schrittweise um.